Dokomi 2012

Schön war es ja.

Zumindest das Wetter ließ keine Wünsche offen.

Die Dokomi Orgas hatten dieses Jahr das Congress Center am Messegelände in Düsseldorf zum Veranstaltungsort gewählt, da das Castello in Reissholz letztes Jahr aus allen Nähten platze und sich plötzlich durch die Menschenmassen Probleme auftaten, die ein reibungslosen Ablauf nicht mehr ganz gewährleisteten.

Das natürlich bei einer größeren Umgebung mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen konnte man so einiges Hoffen.

Na ja, um ehrlich zu sein beim Hoffen blieb es dann teilweise auch.

Mal die Positiven Punkte;

Die Veranstaltungsbühne, ist dem Namen gerecht geworden. Die Tribünenanordnung der Zuschauersitze ermöglichte einen recht guten Blick auf die Bühne.
Die Nähe zum Rhein ermöglichte den Besuchern, sich am Rheinufer ein wenig auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen.
Obwohl die Buslinie zum Congress Center eigentlich Sonntags nicht bedient wurde, hat die Rheinbahn E-Busse vom Congress Center zur Stockumer Kirchstraße fahren lassen, damit Besucher von dort aus mit der U79 weiter konnten.
Beim Eingang ging es recht zügig vorran, da mehrere Einlässe vorhanden waren.

Das nicht immer alles beim Ersten Mal in einer neuen Umgebung glatt läuft, war zu erwarten, aber bei manchen Sachen frage ich mich persönlich, ob das nicht schon von Anfang an hätte vermieden werden können.

Die Beschilderung war ziemlich spärlich und ohne Programmheft ist man erst mal ziemlich planlos umhergeirrt.
Die Preise für Essen und Getränke waren für mein Empfinden recht hoch angesetzt. Insbesondere die, für die Getränke. Was dann wieder mal dazu geführt hat, dass Besucher infolge von Flüssigkeitsmangel umkippten und da nutzen auch die Durchsagen nichts, dass man trinken solle. Aber wenigstens hatte man ein Einsehen und senkte zumindest am Sonntag dann die Preise für die Getränke.
Der Händlerraum war direkt am Treppenbereich des Ein- und Ausgangs angegrenzt. Dadurch entstand das Problem, dass die Besucher den Bereich vor den Treppen nicht schnell genug verließen und es teilweise zu Staus kam. Es war eigentlich genug Platz vorhanden, also hätte man den Händlerraum meiner Meinung nach ohne Probleme erweitern können.
Teilweise Stände an zwei! Seiten der Gänge was dazu führte, dass es sehr häufig zu Staus kam, da Leute Rechts und Links an den Ständen standen und somit für den Durchgangsverkehr nur ein kleine Gasse blieb.
Beim Bring&By muss sich einiges tun. Zettelwirtschaft mit nur einer Kasse kann auf Dauer nicht gut gehen und ist meiner Meinung nach ein sehr großer Stressfaktor für den armen Helfer, der das machen muss.
Zu wenig Sitzgelegenheiten zum Ausruhen. Klar, man hätte in den Bühnenraum gehen können, doch eine größere Chillout-Zone wäre ganz gut gewesen, da man irgendwann doch mal ein wenig ausruhen muss und nicht den ganzen Tag umherrennen kann, oder sich vom Bühnenprogramm beschallen lassen möchte.

Fazit; Im großen und ganzen war der Wechsel zum Congress-Center keine schlechte Idee, da dort mehr Raum zur Verfügung steht. Doch nun gilt es die Feinheiten auszubauen und den gewonnen Freiraum auch optimal zu nutzen.

Erstellt am: 29. Mai 2012